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Autor: Daniel Zaman

Entspannen und Tee trinken

Die heute sprichwörtlich genutzte Redewendung „Abwarten und Tee trinken“, empfahl man ursprünglich im Falle einer Erkältung. Gemeint war damit die Einnahme von heilenden Kräutertees in Verbindung von Geduld und Ruhe.

Nun ist der sogenannte „Kräutertee“ strenggenommen ein Kräuter- oder Wurzelaufguss, um ätherische Öle und andere Inhaltsstoffe in heißem Wasser zu lösen – mit dem „echten“ Tee im botanischen Sinne hat dieser allerdings nichts gemein. Mit Geduld und Ruhe jedoch sehr wohl.

Botanisch betrachtet handelt es sich bei Tee ausschließlich um die Gattung „Camellia sinensis“. Eine Pflanzenart, die – wie die lateinische Bezeichnung schon andeutet – zunächst nur in China bekannt war. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts endeckten Forscher im Zuge der britischen Kolonialherrschaft auch im indischen Bundesstaat Assam eine wildwachsende Pflanze, die in Folge mittels Kreuzung mit der chinesischen Urform kultiviert wurde. Bis dahin trank man in Indien – heute immerhin der weltweit zweitgrößte Teeproduzent – keinen Tee, was heute mit Blick auf die berühmten Anbaugebiete Assam und Darjeeling unglaublich scheint. 

In China gab es hingegen bereits 221 vor Christus eine von der damals herrschenden Qin-Dynastie erlassene und historisch belegte Teesteuer, weshalb man davon ausgehen kann, dass dort bereits über gut 2000 Jahre zuvor Tee kultiviert, getrunken und gehandelt wurde.

Über den Ursprung des Tees gibt es viele, teils schaurige Erzählungen wie beispielsweise die sogenannte „Bodidharma-Legende“, wonach diesem – während er jahrelang in einer Höhle meditierte – die Augen schwer vor Müdigkeit wurden; wen sollte das wundern. Voller Zorn darüber, nicht wachbleiben zu können, riss er sich die Augenlider aus und warf sie zu Boden. An der Stelle, wo diese landeten, wuchs der erste Teestrauch, dessen Blätter ihm hinfort halfen, wach zu bleiben.

Womit wir bei einem weiteren Aspekt des Tees sind; seinem Koffeingehalt.

Je nach Sorte und Zubereitungsart enthält Tee ähnlich viel Koffein wie Kaffeebohnen. Schwarztee am meisten, gefolgt von Oolong-Tee, grünem Tee und weißem Tee. Allerdings ist der bei Tee folgerichtig „Teein“ genannte aufputschende Wirkstoff an bestimmte Gerbstoffe gebunden, was bedeutet, dass die wachmachende Wirkung bei Tee später einsetzt, allerdings länger anhält.

Für die „Tee-Kultur“ noch bedeutsamer ist aber eine andere Tatsache, die uns noch einmal zum genannten Bodhidharma zurückführt.

Denn dieser ließ sich etwa 500 nach Christus im ersten – und bis heute existierenden! – Shaolin Kloster im chinesischen Henan nieder, in dem eine damals neue, daoistisch geprägte Variante des Buddhismus gepflegt und entwickelt wurde, welche die meditative Selbstbetrachtung lehrte und als Chan-Buddhismus die Keimzelle des heute besser als Zen-Buddhismus bekannten Philosophie und Lebensart begründete.

Mit anderen Worten: Tee, Teezubereitung, Teetrinken und buddhistische Philosophie waren von Anfang an unlösbar miteinander verbunden – was sich bis heute ganz besonders anhand der detailreich-ritualisierten japanischen Teezeremonie ablesen lässt; dem Cha-do, dem „Weg des Tees“ als Pfad zur Erkenntnis.

Es ist diese Verbundenheit, die die Zubereitung und das Teetrinken zu einem besonderen Ritual und einer ritualisierten Besonderheit macht, das sich in dieser Hinsicht maßgeblich vom Kaffeetrinken unterscheidet.

Freilich gibt es auch unter Kaffeetrinker:innen wahre „Aficionados“, die unter Berücksichtigung der Herkunft der Kaffeebohnen, dem Röst-, Ausmahl- und Säuregrad, der Härte des Wassers und der Zubereitungsart in Welten vielschichtiger Aromen vordringen und das Kaffeetrinken zum kulturellen Erbe erhoben haben.

Dennoch fehlt dem Kaffee jene fast religiöse Dimension, mit der Tee zelebriert wird.

Ein gutes Beispiel dafür ist der sogenannte „Coffee to go“. Also dem Kaffeetrinken aus Wegwerfbechern so ganz nebenher im Gehen, der für sich genommen zwar einen eigenen Lifestyle repräsentiert, aber meist genau jenen Aspekt des Innehaltens für einen achtsamen Augenblick bewussten Genusses als ineffizient zu erachten scheint.

In der vom Zen-Buddhismus und der Meditation geprägten Teekultur hingegen geht es gerade darum: Um das Erleben des gegenwärtigen Augenblicks und des gegenwärtigen Bewusstseins, den zu teilen zudem einen Akt größtmöglicher Höflichkeit, höchsten Respekts und tiefster Wertschätzung repräsentiert. 

„Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen“ (chinesische Weisheiten)

„»Teeismus« ist ein Kult, gegründet auf die Verehrung des Schönen inmitten der schmutzigen Tatsachen des Alltags. Er umschließt Reinheit und Harmonie, das Geheimnis des Mitleidens, die Romantik der gesellschaftlichen Ordnung. Dem Wesen nach ist er eine Verehrung des Unvollkommenen, denn er ist ein zarter Versuch, etwas Mögliches zu vollenden in diesem Unmöglichen, das wir Leben nennen.“ (Kakuzo Okakura) 

„Tee ist Ruhe und nicht Eile“. (tibetische Weisheit)

Zen ist in seinem tiefsten Inneren eine Kultur der Stille, der Einfachheit und der schlichten Eleganz, die ganz im Hier und Jetzt verankert ist und auf den Augenblick, die Zwischentöne, die Pausen achtet.

„Multitasking“ ist daher fehl am Platz. Es geht darum, eine einzige Sache zu tun. Tee zubereiten, Tee trinken, Tee teilen. Es geht in diesem Augenblick um nichts anderes als nur das, weshalb sich aus buddhistischer Sicht, auch die ganze augenblickliche Welt in der Teeschale wiederzufinden vermag. Wird Tee in die Tassen gegossen, dann sieht man glänzende Wolken und hört einen rauschenden Wasserfall.(Japanischer Poet)

Teetrinken bedarf und bewirkt „Gelassenheit“.
Ein Begriff, der im Deutschen auf das mittelhochdeutsche Wort gelazenheit zurückgeht, ursprünglich „gottergeben“ meinte und im Laufe der Zeit die Bedeutung von Abgeklärtheit und Gleichmut annahm.

Mit seiner Vorsilbe „ge-“ markiert es zudem etwas Vergangenes. Oder anders: Das Los-lassen ist eine Vorbedingung zur Gelassenheit. Nur wer bereits losgelassen hat, lebt den Zustand der Gelassenheit. 

Warum also noch abwarten? Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, verweilen Sie in diesem Augenblick und trinken auch Sie eine Tasse Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen und gelassen zu werden.

Denn: „Das Wesen des Tees ist Harmonie, Klarheit und Wahrheit.“ (Shui Xiang Shang Ti)

Weiterführende Themen und Beiträge:
+ Wie Tee produziert wird und was die verschiedenen Teearten unterscheidet? (Fermentation,…)
+ Wie, welchen Tee zubereiten? (Wassertemperatur, Ziehzeit, mehrere Aufgüsse, …)
+ Cha-do: Die japanische Teezeremonie
+ Gesundheitsaspekte
+ Bilderstrecke: Teeanbaugebiete
+ Inserate: Teeproduzenten, Teezubehör (Teeschalen, …), Advertorials, …

Unternehmensschreiber als Marketingtreiber

Text-Agenden aller Art auf einen externen „Unternehmensschreiber“ auszulagern, der inhaltlich wie sprachlich mit dem „Blick von außen“ und mit dem Vermögen, Inhalte mit Ausrichtung auf die Zielgruppe und suchmaschinenorientierte Keywords „in Worte zu fassen“ versteht, offenbart schon zwei der Vorteile, die ein solcher Schritt mit sich bringt.

Dazu kommt die Entlastung der Marketingabteilung, die sich in Folge effizienter mit ihren Kernthemen befassen kann.

Es ist allzu wohl bekannt, wie wichtig es heutzutage ist, regelmäßig substanziellen Content zu veröffentlichen,
+ um Traffic auf Ihre Website zu bringen,
+ damit Ihre Zielgruppe Sie online findet (ohne unnötig viel Geld in Anzeigen zu investieren),
+ und um kontinuierlich Leads von hoher Qualität via Inbound- und Outbound-Maßnahmen für Sales
und Vertrieb zu generieren.

Kurzum: Es gibt heute eine Vielzahl an unverzichtbaren Text-Maßnahmen, für die allerdings intern allzu oft die zeitlichen, personellen und fachlichen Ressourcen fehlen – gerade auch in Verbindung mit dem professionellen Einsatz von KIs.

Außerdem sollen Ansprache, Wording und Stil konsistent den Markenrichtlinien entsprechen. 

Wäre ein externer „Unternehmensschreiber“ somit nicht auch für Sie ein Zugewinn?!

Ob
+ Blogbeiträge
+ Produktbeschreibungen
+ Business-Cases
+ Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte
+ Einladungstexte
+ Pressevorlagen
+ Advertorials
u.v.m.

Viele Unternehmen haben aus genannten Gründen bereits von diesen meinen Leistungen profitiert – wie Sie unter dem Menüpunkt „Referenzen“ sehen können – und ihr Marketing und ihren Markenauftritt damit effizienter gemacht.

Was das Erzählen von Sachverhaltsdarstellungen unterscheidet

Vor 70.000 durchlief der Homo Sapiens das, was Forscher und Forscherinnen als „kognitive Revolution“ bezeichnen, im Zuge derer er begann, immer komplexere Kultur- und Sprachtechniken zu entwicklen und sich immer stärker von früheren Hominiden und Primaten absetzte.
Anders gesagt: Das (Geschichten-)Erzählen ist so alt wie die Menschheit selbst.

Die Frage, ob unser Gehirn unsere Vorliebe für Geschichten geschaffen oder Geschichten unser Gehirn geprägt haben, lässt sich nicht nachvollziehen. 
Fakt ist jedoch, dass unsere grauen Zellen in ihrer Funktionsweise nicht für reine Daten gemacht sind. Vielmehr ist es so, dass Ge-Schichten strukturell jenen Schichten entsprechen, mit denen unser Gehirn Erfahrungen und Wissen abspeichern und wieder erinnerbar machen.
Nicht Datensätze, sondern Narrative generieren also Bedeutung.

Im Gegensatz zu abstrakten „Be-Schreibungen“ repräsentieren Erzählungen „Um-Schreibungen“, die vermögen, vielschichtige Inhalte in eben ihrer Vielschichtigkeit und in allen ihren Facetten bildhaft assoziativ und plastisch werden zu lassen.

In Erzählungen – egal ob in Form eines Romans oder eines Films – erfahren und erleben wir anhand der Emotionen und Handlungen der Protagonist:innen, wer sie sind und welche Motive sie antreiben; und nicht, weil wir eine abstrakte Beschreibung ihres Charakters erhalten.
Die sogenannten „Heldenreise“ ist beispielsweise einer jener Klassiker dramaturgischer Erzählformen, die bis heute eingesetzt werden und über all die Jahrhunderte nichts von ihrer fesselnden Wirkmächtigkeit eingebüßt haben.

Sachverhaltsdarstellung bleiben im Vergleich dazu immer abstrakt.

Ihre ganz persönliche Heldenreise hingegen, warum Sie tun, was Sie tun, warum Sie sich um Nachhaltigkeit oder soziale Anliegen bemühen und welche positiven Folgen Ihr Handeln hat, lässt Sie als Person und Unternehmen in aller Vielschichtigkeit plastisch werden und schafft emotionale Verbindungen, wo abstrakte Beschreibungen bedeutungs- und wirkungslos bleiben.

KI oder: Künstliche Intelligenz vs. Konkrete Inszenierung

Ganz klar: Intelligente Texterstellungs- und Recherche-Tools sind revolutionäre Werkzeuge mit enormen Potenzialen.

Vor allem aber sind sie genau das: Werkzeuge, die vermögen, im Internet veröffentlicht Vorhandenes zu durchsuchen und die dort aufgefundenen Informationen zu rekombinieren und sprachlich wie auch zielgruppenspezifiziert zu verbinden.
Solange es also um allgemeine Themen geht, über die schon viel gesagt und publiziert wurde, bieten KIs eine kostengünstige und ungeheuer schnelle Möglichkeit zur „Ver-Textung“, inhaltlich wie sprachlich, bereits in ähnlicher Form existierender Fakten.

Das Allgemeine bleibt dennoch das Gegenteil von Individualität
Rein sprachlich lassen sich KI-generierte Texte freilich hinsichtlich des Wordings und der Kund:innen-Ansprache weiter anpassen.
Daher bringt der Hybrid aus künstlicher (Recherche-)Intelligenz und menschlichem Sprachvermögen unverzichtbar Sinn und Nutzen, wenn es um die Einhaltung und Umsetzung eines markenspezifischen Kommunikations-Idioms geht.

Noch einmal ganz anders gestaltet sich die Fragestellung, wenn es sich um höchst Individuelle Anliegen handelt.
Beispielsweise um die sprachliche Darstellung originäre Innovationen, zu denen folgerichtig noch keine Publikationen vorliegen. Hierzu müssten KI und vertrauliche interne Datenbanken verbunden werden, wovon aus patent- und urheberrechtlichen Gründen tunlichst abzuraten ist, die andernfalls in die Öffentlichkeit geraden könnten resp. würden.

Ebenso wenn diese oder andere Themen in Form hochwertiger Texte plastisch gemacht werden sollen.
Bloße Daten und allgemein gehaltene, auf das bloß Faktische reduzierte Inhalte sind nicht nur für Personen langweilig zu lesen.
Sie „langweilen“ auch die führenden Suchmaschinen, deren Algorithmen Texte nicht nur hinsichtlich thematischer Keywords untersuchen, sondern auch nach Aufbau, grammatikalischer Korrektheit, „Menschlichkeit“ und sprachlichen Stil bewerten und in Folge „ranken“ oder gar abstrafen.

Wirklich gute und wirkungsvolle Texte leben insbesondere von ihrer Dramaturgie, von sprachlicher Raffinesse und ihrem Vermögen, mittels emotionaler Erzählungsformen und assoziativreicher Sprachbilder Verlangen zu wecken, Überzeugungen zu formen, Verbindungen herzustellen und durch die Vereinigung von Fakten mit Storytelling substanzielle Inhalte, Wissen und Markenwerte zu vermitteln.

Wirkungsvolles Storytelling ist mehr als eine „Vertextung“ von Fakten.
Es ist vielmehr jener entscheidende Unterschied, der nun mal den Unterschied macht.

Die Schichtung als schöpferisches Prinzip im Werk von Ingrid Tragler

Eine abstrakte helle Form, die an eine noch unentdeckte Fischart der Tiefsee erinnern könnte und sich mittels weißer Adern selbst zu verbinden scheint, legt sich über Schichten, Farbflächen und teilweise wie Schatten anmutende Strukturen im Hintergrund, die sie dennoch nicht gänzlich abdeckt, sondern geheimnisvoll durchschimmern und erahnen lässt. Sie selbst wiederum wird dabei von einer roten, sich teilweise verästelnden Linie ähnlich einem einfachen Blutkreislauf durchzogen, der sie zwar ihrerseits überlagert, zugleich aber vermag, den Hintergrund in den Vordergrund zu rücken und einen neuen, in die Tiefe weisenden Fokus zu setzen.

Es ist ein Wechselspiel von Leere und Fülle abstrakter aber dennoch reich assoziativer Formen und Flächen und von zugleich dynamischen wie erstarrten Gesten, die Ingrid Tragler zu höchst eigenständigen und – in der ursprünglichsten Bedeutung des Adjektivs – kunst-vollen Kompositionen schichtet und mit den frei experimentellen Mitteln des Siebdrucks zu ausdrucksvollen Werkblöcken formt.

Technik als Mittel zum Selbstzweck

Bekannterweise ist der Siebdruck ursprünglich ein Schablonen-Druckverfahren und als solches per se ein rein technischer Produktionsvorgang. 

Betrachtet man jedoch die Arbeiten von Ingrid Tragler, wird offensichtlich, dass es sich hier vielmehr um einen originär künstlerischen Ausdruck handelt, der sich des Siebdrucks bedient, um diesen hinsichtlich seines gesamten gestalterischen Potenzials auszuschöpfen. Und um Bildwerke zu schaffen, die sich aus einer erweiterten und insbesondere künstlerisch kompositorischen Sicht als seismografische Bildproduktionen erweisen, die deutlich vielschichtiger sind.

Vielschichtigkeit als mediale Transformation
Für ihre neuesten Werkblöcke verwendet Tragler digitale Grafikprogramme als Medium der ästhetischen Transformation.

Nicht analoge Zeichnungen, sondern im Computer generierte Vorlagen dienen der späteren Gestaltung und Übertragung in den Siebdruck. Präziser formuliert handelt es sich dabei um Digitalisierungen analoger, gestisch-rudimentärer wie dynamisch-expressiver Zeichenvorgänge, die sie mit der Computermaus ausführt, um eine bewusst unperfekte, kantig-gepixelte digitale Optik und Ästhetik zu erzielen.

Es findet also eine vielschichtige Transformation und Verstärkung vom Analogen ins Digitale und zurück in die technische Analogie des Druckverfahrens statt.

Vielschichtigkeit als technisch-kompositorische Methode
Die Grundstrukturen ihrer aktuellen Arbeiten bestehen aus in digitale Raster umgewandelten Detailansichten von rostigem Metall oder Ähnlichem, die sie als Fläche auf Baumwollleinen gedruckt in den Hintergrund legt und die dabei trotz ihrer digitalen Optik organische Strukturen hervorrufen.

Anschließend folgt sie weiter der Methode der Vielschichtigkeit, indem sie jedem der genannten Zeichenvorgänge eine bestimmte Farbe zuteilt und im Anschluss als separate Folie auf einzelne Siebe belichtet. Das heißt beispielsweise: Acht Farben – acht Siebe – acht Druckvorgänge – acht Schichten.

Der Akt der künstlerischen Komposition selbst erweist sich schließlich trotz der im Vorfeld genauen Planung als ein schöpferisch-experimentelles Handeln und als Schaffensprozess, bei dem die Vorlagen schichtweise übereinander gedruckt werden.

Dabei legen sie sich nicht nur über den Hintergrund, sondern überlagern sich auch untereinander. Durch diese Schichtung, die Verdoppelung, den Austausch oder auch Weglassung entstehen gleichsam Interferenzvorgänge, wie man sie aus der Physik kennt, wo die Überlagerung von Schwingungen zu Phänomenen der Phasenverstärkungen oder Phasenauslöschung führt. 

Bildelemente werden verstärkt und verdichtet, andere wieder beinahe zum Verschwinden gebracht. Die Werke wachsen, bauen Spannung und Entspannung auf. Ihre Elemente strukturieren und dekonstruieren sich, generieren ästhetische wie inhaltliche Ebenen und verknüpfen sich zu vielschichtig bildimmanenten Bedeutungszusammenhängen.

Vielschichtigkeit als assoziative Dynamik
In Traglers neuen Werkblöcken lässt sich das Serielle ihrer Arbeitsweise anhand der sich wiederholenden Elemente leicht erkennen und dennoch angesichts der improvisatorischen, gleichsam nicht endenden wollenden Vielfalt kaum fassen. Zu sehr oszillieren ihre komplexen Bild-Systeme zwischen Wiedererkennung und Eigenständigkeit, changieren zwischen technischer und organischer Anmutung, zwischen Offenheit und Geschlossenheit und schwingen eindrucksvoll und bedeutsam zwischen abstrakten Ordnungsgefügen und vermeintlich gefügigen Ordnungen.

Ein exemplarisches Beispiel – das auch für jedes andere Kompositionselement gelten könnte, – ist ein gestisches Liniengebilde in Traglers Werkserie „Vibrations“, das ihre kompositorische Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit eindrücklich illustriert.

Es handelt sich dabei um eine dynamisch-expressive Linienverdichtung, die – digitalisiert und dennoch so haptisch-sinnlich als wäre sie mit Ölkreide oder Vergleichbarem ins Bild gesetzt – mit einer einzigen Ausnahme in allen acht Arbeiten der Serie wiederkehrt. Allerdings in immer neuen Variationen, Ausrichtungen, Verdoppelungen, verschiedenfarbigen Überlagerungen und Konstellationen zu anderen Gestaltungselementen.

Auf raffinierte Weise suggeriert diese Wiedererkennung dabei dem/der Betrachter:in eine Art trügerischen Verstehens. Ein „Aha-Erlebnis“, das sich dennoch und unmittelbar wieder verliert inmitten der permanent ästhetischen wie semantischen Wandlungen und Ver-Schichtungen, in denen sich das Liniengebilde wiederfindet oder von ihm evoziert wird.

Warum das Gerücht unwahr ist, dass sich Dachsteine aufgrund ihres hohen Gewichts nicht für Dachsanierungen eignen würden.

Es kursiert immer noch das Missverständnis, Betonziegel seien zu massiv für einige Dachkonstruktionen und somit für Renovierungsarbeiten ungeeignet. 
In Wirklichkeit ist das Gewicht des Dachmaterials von geradezu minimaler Bedeutung im Vergleich zu Faktoren wie Wind- und Schneelasten. Daher sind Betonziegel in jedem Fall eine hervorragende Wahl für eine Sanierung, die zudem mit vielen weiteren entscheidenden Vorteilen punkten.

Flexibilität
Betonziegel sind nicht nur anpassungsfähig, sondern auch mit verschiedenen Dachträgermaterialien wie Holz und Metall kompatibel. Ihre Verfügbarkeit in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben eröffnet zudem vielerlei Möglichkeiten für eine maßgeschneiderte Anpassung an die vorhandene Dachstruktur, was gerade bei Sanierungsprojekten ein entscheidender Pluspunkt ist.

Wetterbeständigkeit
Gerade auch aufgrund ihres etwas höheren Eigengewichts überzeugen Betonziegel durch enorme Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungsbedingungen wie Hagel und Starkwinde. 

Außerdem bieten Betonziegel dank ihrer aerodynamischen Form und der Möglichkeit einer festen Verankerung einen guten Widerstand gegen hohe Windgeschwindigkeiten. In besonders windanfälligen Gebieten können zudem spezielle Windklammern oder Verbindungssysteme eingesetzt werden, um die Betonziegel sicher auf dem Dach zu befestigen. Dies verleiht dem Dach zusätzliche Stabilität und minimiert das Risiko von Schäden durch starken Wind.

Ihre Robustheit gegenüber Schneelasten ist ein zusätzlicher Aspekt, weshalb Betonziegel vor allem in Regionen mit starken Schneefällen eingesetzt werden. Dennoch sollten in solchen Fällen parallel Schneefangsystemen oder Rutschsicherungen zum Einsatz kommen, um die Schneeansammlungen auf dem Dach zu kontrollieren und so die Last gleichmäßig zu verteilen.

Energieeffizienz
Die Energieeffizienz ist einer der signifikanten Vorteile von Betonziegeln als Dachmaterial. Ihre hohe Dichte und thermische Masse tragen zur Isolierung des Gebäudes bei, was den Heiz- und Kühlbedarf und somit die Energiekosten verringern kann. Viele der modernen Betonziegeltypen sind zudem mit sonnenreflektierenden Beschichtungen ausgerüstet, die im Sommer zur Senkung der Temperatur im Inneren des Hauses beitragen. Einige innovative Modelle sind sogar mit eingebauten Photovoltaikzellen oder Solarmodulen erhältlich, die eine effiziente Nutzung der Solarenergie ermöglichen, ohne die Ästhetik des Daches zu beeinträchtigen. Aber nicht nur der Ziegel selbst, auch die richtige Wahl der Unterdachbahn und der Dämmung sind entscheidend für die Energieeffizienz. Durch eine sorgfältige Kombination von Betonziegeln mit geeigneten Dämmmaterialien können langfristig sowohl ökologisch als auch finanziell enorme Einsparungen erzielt werden.

Langlebigkeit und geringer Wartungsaufwand
Die Wartung und Langlebigkeit von Betonziegeln gehen Hand in Hand und repräsentieren entscheidende Faktoren für die Rentabilität und Funktionalität eines Daches über lange Jahre. Im Vergleich zu anderen Materialien wie Tonziegeln zeichnen sich Betonziegel durch eine besonders hohe Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und mechanischen Beanspruchungen aus. Die meisten modernen Betonziegel werden zudem mit einer Schutzbeschichtung versehen, die sie widerstandsfähig gegen Algen, Moos und UV-Strahlung macht. Dies verringert den Wartungsaufwand und erhöht die Langlebigkeit der Ziegel.

Trotzdem sollte eine regelmäßige Inspektion Ihres Daches zur jährlichen Routine gehören. Dabei werden vor allem die Integrität der Ziegel, die Festigkeit der Verankerungen und der Zustand der Dachentwässerungssysteme überprüft. Geringfügige Reparaturen und vorbeugende Maßnahmen wie das Entfernen von Schmutz und Laub aus den Ablaufrinnen werden außerdem die Lebensdauer des Daches erheblich verlängern und somit die langfristigen Kosten reduzieren.

Sie sehen also, welche grundlegenden Vorteile mit der Wahl von Dachsteinen – unabhängig von Neubau oder Sanierung – einhergehen.
Vorteile, die sich schließlich auch auf den Punkt der Kosten positiv auswirkt.

Langfristige Kostenersparnis
Hinsichtlich der finanziellen Aufwendungen bieten Betonziegel nicht nur eine attraktive Lösung bezüglich der Anschaffungs- und Durchführungskosten.

Es sind insbesondere auch jene Kosteneinsparungen, die sich aus deren Langlebigkeit, der hohen Energieeffizienz sowie deren Robustheit gegenüber Witterungsereignissen – und folglich geringen Wartungsaufwänden – ergeben, die ein Dach aus Betonziegeln schließlich zu einer finanziell klugen Entscheidung machen.

Wie Sie bei der Dachsanierung Geld einsparen können.

Die Kosten bei einer Dachsanierung möglichst gering zu halten, ist wohl der Wunsch jedes Hauseigentümers und jeder Hauseigentümerin. Andererseits gilt gerade auch beim Hausdach, dass das billigste Angebot – insbesondere langfristig betrachtet – nicht auch die kostengünstigste Lösung darstellt.

Wo und wie Sie dennoch Geld sparen können, finden Sie im folgenden Punkt für Punkt dargelegt.

Die oberste Prämisse lautet auch hier: Holen Sie mehrere Angebote verschiedener Anbieter ein und vergleichen Sie diese. Achten Sie dabei genau darauf, dass die unterschiedlichen Angebote hinsichtlich ihres Umfangs und der Details zu Material, Arbeitszeit, Nebenkosten und anderer Posten auch wirklich 1:1 vergleichbar sind. 

1. Dachinspektion
Die Dachinspektion bildet den fundamentalen Ausgangspunkt für eine effiziente Dachsanierung. Ein qualifizierter Dachdecker führt dabei eine gründliche Begutachtung durch, um den Zustand der Dachsubstanz, die Beschaffenheit der Dachmaterialien und mögliche Schwachstellen zu identifizieren.

Dazu gehören neben einer Überprüfung der Eindeckung und deren Zustand wie Dichtigkeit, die Inspektion von Dachrinnen und Abflüssen, die Untersuchung des Dachstuhls, das Aufspüren von Wärmebrücken sowie eine Beurteilung der aktuellen Dämmung hinsichtlich Energieeffizienz.

Sollte geplant sein, eine Solaranlage nachzurüsten, müssen dabei zudem Faktoren wie die Tragfähigkeit, Neigung, Ausrichtung und der Zustand bestehender Dachkonstruktionen berücksichtigt werden.

Diese Bewertung hilft Ihnen schließlich nicht nur dabei, spätere Überraschungen zu vermeiden, sondern liefert auch wertvolle Einsichten für die Auswahl der geeigneten Materialien und Technologien, die im weiteren Verlauf der Sanierung eingesetzt werden sollen.

Auf diese Weise wird die Dachinspektion zur essenziellen Grundlage für eine nachhaltige und kostenoptimierte Dachsanierung.

2. Materialien
Die Auswahl der Materialien und Technologien ist ein weiterer zentraler Aspekt, der sich maßgeblich auf die Kosten auswirken kann, insbesondere wenn deren Langlebigkeit und Energieeffizienz im Fokus stehen.

Witterungsstabile Eindeckungsmaterialien wie Dachbetonziegel sorgen nicht nur für ein wartungsarmes Dach für Jahrzehnte, sondern senken durch ihre isolierenden Eigenschaften in Verbindung mit der geeigneten Dämmung die langfristigen Energiekosten erheblich.

Darüber hinaus gelten moderne Solaranlagen und andere nachhaltige Technologien als besonders förderwürdig und werden großzügig bezuschusst. Mehr dazu unter Punkt 4. weiter unten.

3. Budgetplanung
Eine umfassende Budgetplanung stellt sicher, dass keine unerwarteten Kosten entstehen und die Sanierung aufgrund plötzlicher Finanzierungsengpässe unterbrochen und unter weiteren Kosten wiederaufgenommen werden muss.

Gerade auch hier zeigt sich die Relevanz einer professionellen Inspektion, auf deren Basis nicht nur die direkten, sondern auch indirekten Kosten für Gerüstbau, Container und möglicherweise anfallende Genehmigungen berücksichtigt werden.

Nichtsdestotrotz sollten Sie zusätzliche Pufferbudgets für unvorhergesehene Ereignisse, wie zum Beispiel Schäden, die erst bei der Entfernung der alten Dachsubstanz sichtbar werden, veranschlagen und beiseitelegen.

Ebenso verhält es sich mit der Zeitplanung.
Wer rechtzeitig und gemeinsam mit dem Dachdecker den Zeitpunkt und den zeitlichen Ablauf plant, erlebt keine bösen Überraschungen hinsichtlich Lieferengpässe bei den zur Verwendung geplanten Materialien oder terminlichen Kollisionen mit den anderen beteiligten Gewerken.

4. Förderungen
Fördermittel spielen in der Budgetplanung einer Dachsanierung in Österreich eine wesentliche Rolle, da sie die finanzielle Belastung für Hausbesitzer:innen erheblich mindern können. Es ist daher unbedingt ratsam, sich frühzeitig vor Projektbeginn umfassend über die zur Verfügung stehenden Förderprogramme zu informieren.

Auch hier ist die richtige Auswahl an Materialien und Technologien entscheidend, da zahlreiche staatlichen Zuschüsse und zinsgünstigen Kredite oft für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien angeboten werden. Dabei können sowohl Bundes- als auch Landesmittel beansprucht werden, deren Konditionen und Verfügbarkeit jedoch regelmäßigen Änderungen unterzogen werden und daher aktuell recherchiert werden müssen. Die genaue Kenntnis der Förderrichtlinien ist mit ausschlaggebend, um diese in voller Höhe erstattet zu bekommen.

Zudem bedürfen Beantragungen zumeist Unterlagen wie Baupläne, Kostenvoranschläge und Nachweise über die Energieeffizienz der geplanten Maßnahmen, die einzureichen auch hinsichtlich der Antragsfristen ständig im Auge zu behalten sind.

Schließlich sollte man bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln bedenken, dass diese auch steuerliche Implikationen haben können. Daher empfiehlt es sich, hierüber mit einem Steuerberater zu sprechen, um die steuerlichen Aspekte in der Gesamtplanung der Dachsanierung zu berücksichtigen und finanzielle Vorteile optimal zu nutzen.

Fakt ist, dass Sie durch eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema Fördermittel und den anderen genannten Faktoren erhebliche finanzielle Entlastung bei der Dachsanierung erreichen können.

Insbesondere auch mit dem Bramac Dach-Förderscheck über EUR 1000,-, den Sie jederzeit ganz einfach beantragen können.

Das bringen hochwertige VBC Sales Trainings

Erfolgreiche/r Verkäufer:innnen haben zu irgendeinem Zeitpunkt selbst erkannt, dass sie ein angeborenes Talent für Sales haben oder wurden von einem/einer Vorgesetzten darin unterstützt, es zu erkennen. Dennoch kann und sollte diese Fähigkeit immer weiter trainiert und verfeinert werden. Immerhin sind die beruflichen Umstände und Kund:innen-Erwartungen einem ständigen Wandel unterworfen, auf den es zu reagieren gilt, will man den Anschluss nicht verlieren und sich neue Marktanteile sichern.

Hochwertige Sales Trainings können diesbezüglich enormes leisten, sofern sie spezifiziert auf die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen und des jeweiligen Unternehmens eingehen.

Dafür müssen sie 
a) individuell auf die Wertekultur des Unternehmens ausgerichtet sein
b) die Problemstellungen der Teilnehmer:innen aus deren unmittelbaren Praxis reflektieren und 
c) den wirkungsvollen Transfer der neuen Inhalte und Verhaltensmuster in den Arbeitsalltag sicherstellen.

Das VBC „3 x 3“

Individualisierte Inhalte
Erfolgreiche Sales Trainings basieren auf Individualisierung, und zwar auf 3 Ebenen:
+ Individualisierung auf die Branche
+ Individualisierung auf die Zielgruppe
+ Individualisierung auf die einzelnen Teilnehmer:innen

Nachhaltig wirkungsvolle Sales Trainings beginnen daher noch vor dem „eigentlichen“ Training mit der Projektvorbereitung, der Teilnehmer:innen-Vorbereitung und einer individuell strukturierten Programmarchitektur.

Direkte Praxiseffekte
Vorab unter den Teilnehmer:innen recherchierte Fallbeispiele, aktuelle Problemstellungen und Selbsteinschätzungen bilden die Matrix unserer hochwertigen Trainings, die auf diese Weise unmittelbar positive Auswirkungen auf das zukünftige Verhalten des/der Einzelnen haben.

Fact: Studien zeigen, dass nur 15% der Teilnehmer:innen von zu allgemeine gehaltenen Sales Trainigs die erlernten Methoden erfolgreich umsetzen, während der Rest sie bestenfalls ausprobieren oder ganz ignorieren. Wobei zusätzlich gilt, dass je abstrakter die Themen sind, desto geringer die Effekte.

Der VBC Trainingsablauf selbst setzt sich daher – unabhängig von der Gesamtdauer des spezifizierten Programms – aus 3 Teilen zusammen:

+ Präsenztermine
+ Weblive-Termine 
+ Transferphasen

In allen diesen 3 Abschnitten wechseln sich hochwertige Inputs und Inhalte mit Rollenübungen, maßgeschneiderten Lernunterlagen und Reflexionsphasen ab. Für maximalen Realitätsbezug und langfristige Internalisierung des neu erworbenen Wissens.

Nachhaltige Transferwirksamkeit
Hochwertige Sales Training, die wirklich leisten, was man von ihnen erwartet, begleiten die Teilnehmer:innen in ihren Arbeitsalltag hinein. Die Transferwirksamkeit entscheidet schließlich, ob und wie viel von den Trainingsinhalten wirklich in die Realität umgesetzt werden; und zwar wiederum auf 3-fache Weise.

Ein Langzeittrainer sorgt als Tutor dafür, dass die Lernkurve zwischen den Einheiten nicht absinkt, sondern kontinuierlich nach oben zeigt und die Teilnehmer:innen am Ende des Prozesses ein völlig neues Niveau erreichen.

So gelingt es, die Erfolgsfaktoren dauerhaft in der Praxis zu verankern, die neuen Verhaltensmuster nachträglich zu festigen und wirkungsvoll umzusetzen.

Für Ihre Mitarbeiter:innen beutetet das schließlich:
+ Hohe Motivation mittels personalisierter Weiterbildung und höherer Abschlüsse
+ Selbstsicherheit infolge der begleitenden Internalisierung von Methoden und entscheidenden
Erfolgsfaktoren in die unmittelbare Praxis
+ Persönlichkeitsentwicklung dank (selbst-)reflexiver Übungen und Trainingsunterlagen
+ Resilienz in komplexen Kundensituationen
+ Zufriedenheit im Job und als Teil eines erfolgreichen Teams

Die Vorteile für Ihr Unternehmen:
+ Nachhaltige Effekte auf die Wirtschaftlichkeit durch ein Top-Sales-Team
+ Höhere und bessere Abschlüsse
+ Weniger Rabatte
+ Höhere Umsätze
+ Langfristige Kundenzufriedenheit infolge professionalisierter Betreuung
+ Geringere Fluktuation von Mitarbeiter:innen und Stabilität im Sales-Bereich 
+ Eine Investition in die Zukunft, die sich wirklich bezahlt macht.

Worauf Du bei nachhaltigen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln achten solltest.

Du denkst darüber nach, von herkömmlichen Reinigungsprodukten auf ökologisch nachhaltige Reinigungs- und Desinfektionsmittel umzusteigen und willst wissen, welche Aspekte Du dabei unbedingt beachten solltest?

Übersicht behalten
Du hast sicher schon anderweitig recherchiert und angesichts des Ausmaßes an Informationen und gegeneinander wetteifernden Anbietern festgestellt, dass es herausfordernd ist, vor lauter Bäumen den Wald nicht aus den Augen zu verlieren.

Selbstverständlich ist erfreulich, dass das Angebot an nachhaltigen Reinigungs- und Desinfektionsprodukten heute so groß ist, weil es beweist, dass immer mehr Menschen sowohl im privaten Umfeld als auch – wie Du- insbesondere im beruflichen Einsatzbereich auf Nachhaltigkeit setzen oder in Zukunft setzen wollen.
Andererseits macht es die große Auswahl immer schwieriger, auch die richtige Wahl für deine speziellen Bedürfnisse zu treffen und im Blick zu behalten, worauf es ganz grundsätzlich ankommt und was es zu beachten gilt.

Tenside
Tenside sind bekanntlich das, was Reinigungsmittel ganz allgemein zu dem machen, was sie sind.
Es handelt sich dabei um spezielle chemische Verbindungen, deren Eigenschaft es ist, wasserunlösliche Stoffe wie z.B. Fette in Wasser lösbar zu machen.
Wissenschaftlicher ausgedrückt sind Tenside Substanzen, die die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit oder die Grenzflächenspannung zwischen zwei Phasen herabsetzen und die Bildung von Dispersionen ermöglichen oder unterstützen.

So kann Wasser allein nicht besonders viel ausrichten, wenn es darum geht, nach dem Braten die fettige Pfanne zu reinigen. Erst mithilfe der im Spülmittel enthaltenen Tenside erreicht man, dass das Öl von der Pfannenoberfläche mit dem Wasser emulgiert und sich darin löst.

Was nun diese Wirkungsweise von Tensiden betrifft, unterscheiden sich herkömmliche Reinigungsmittel nicht von nachhaltigen Produkten.
Sehr wohl aber darin, woraus die Tenside gewonnen werden.

Den Unterschied machen die Rohstoffe

Die rohstoffliche Basis bei der Gewinnung von Tensiden bilden immer Öle und Fette.
Hinsichtlich der Nachhaltigkeit ist folglich vielmehr die Herkunft dieser Rohstoffe entscheidend.

Aus diesem Grund unterscheidet man zwischen
a) Tensiden, die ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden
b) Tensiden, die ausschließlich aus petrochemischen Rohstoffen hergestellt werden
c) Tensiden, die sowohl Bestandteile auf Basis nachwachsender als auch petrochemischer Rohstoffe enthalten.

Es liegt auf der Hand, dass nachhaltige Reinigungs- und Desinfektionsmittel aus ausschließlich nachwachsenden Rohstoffquellen zu bevorzugen sind, wohingegen mineralölbasierte Reinigungsprodukte grundsätzlich und in jeder Hinsicht vermieden werden sollten.

Was Du in diesem Zusammenhang insbesondere beachten solltest: Der Hinweis „biologisch abbaubare Tenside“, der auf vielen Produkten der Reinigungspalette vermerkt ist, sagt lediglich aus, dass die enthaltenen Tenside innerhalb von 28 Tagen zu mindestens 60% mineralisiert werden. Allerdings unabhängig von ihrem rohstofflichen Ursprungs!

Dieser Zusatz allein ist somit noch keine Garantie für Nachhaltigkeit.

Auch auf den Ursprung nachwachsender Rohstoffe kommt es an
Der zweite entscheidende Aspekt, ob Reinigungs- und Desinfektionsmittel nun tatsächlich auch nachhaltig sind, betreffen den Ursprung der nachwachsenden Rohstoffe.

Somit ergeben sich zwei zentrale Fragen:

1. Stammen die Rohstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Kokosöl, Palmöl oder Zucker?
2. Und wenn ja: Unter welchen Umständen und Bedingungen wurden die nachwachsenden Rohstoffe hergestellt?
Wurden zum Beispiel energieintensiv hergestellte Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt oder Abholzungen von Wäldern durchgeführt, um Monokulturen zur Gewinnung von Basisrohstoffe anzupflanzen, dürfte ein entsprechendes Produkt strenggenommen nicht mehr als ökologisch nachhaltig bezeichnet werden.

Die nachhaltig richtige Wahl

Sofern Du also auf ökologisch nachhaltige Reinigungsmittel umsteigen willst, die diese Bezeichnung auch wirklich verdienen, solltest Du unbedingt darauf achten,
+ dass deren Rohstoffe aus rein pflanzlicher und nachhaltiger Bewirtschaftung stammen
+ sie insbesondere auch CO2-neutral produziert wurden
+ zu 100% biologisch abbaubar sind
+ und am besten von einem heimischen Anbieter stammen, um zudem die CO2-Emissionen, die beim Transport entstehen, möglichst gering zu halten. Manche Anbieter neutralisieren auch die Lieferungen und sind besonders zu empfehlen.

Darüber hinaus …
… enthalten gesamtbilanziert nachhaltige Reinigungs- und Desinfektionslösungen 
+ keine synthetischen Farb-, Konservierungs- und Duftstoffe
+ keine Gentechnik,
+ keine Enzyme und
+ kein Mikroplastik

Der Faktor „Verpackung“
Ebenso relevant im Sinne einer umfassenden Nachhaltigkeit ist der Aspekt der Verpackung, die bei umfassend nachhaltigen Anbietern aus recycelten und wiederum recycelbaren Materialen bestehen.
In diesem Zusammenhang spielt auch eine entscheidende Rolle, ob die Reinigungs- und Desinfektionsmittel als hochkonzentrierte Lösungen produziert werden. Oder anders formuliert: Je weniger Reinigungslösung Du für dieselben Ergebnisse benötigst, desto weniger Verpackungsmaterial fällt an und desto weniger Emissionen entstehen seitens der Logistik.

Zum Schutz der Gesundheit und der Natur
Ökologische Reinigungsmittel tragen maßgeblich dazu bei, Dich, deine Mitarbeiter: innen und deine Gäste vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen und die Natur zu erhalten. Insbesondere Duftstoffe und synthetische Konservierungsmittel können bei herkömmlichen Reinigungslösungen beispielsweise zu allergischen Reaktionen, Schleimhautreizungen oder Atemproblemen führen und belasten zudem die Umwelt.
Ein zentrales Argument, das nicht nur deine Mitarbeiter: innen an deinen Betrieb bindet, sondern auch deine Gäste wissen sollten, denen heute nicht egal ist, welches ökologische Bewusstsein deinem Unternehmen zugrunde liegt. Insofern lassen sich nachhaltige Reinigungs- und Desinfektionsmittel auch für Marketing-Zwecke gewinnbringend einsetzen.

Trotz Umweltverträglichkeit Schutzmaßnahmen ergreifen
Ökologisch verträgliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel dürfen bei all den im Vergleich positiven Aspekten und Vorteilen keinesfalls zur Sorglosigkeit verleiten.
Auch nachhaltige Reinigungs- und Desinfektionsprodukte unterscheiden sich hinsichtlich ihres jeweiligen pH-Wertes nicht von herkömmlichen Produkten und sind mit der gleichen Vorsicht zu verwenden.
Aus diesem Grund sind sie auch denselben Kennzeichnungsregeln unterworfen, die – wie z.B. das „Ätzend-Symbol“ – unbedingt und ausnahmslos zu berücksichtigen sind.
Ebenso gelten auch da wie dort dieselben strengen Regeln bezüglich Schutzbekleidung und Ausrüstung.

Einer für alles
Achte bei der Wahl eines Anbieters darauf, dass dieser über sämtliche Produkte verfügt, die für deine Grundausstattung vonnöten sind.

Ein verlässlicher Partner in allen Reinigungsangelegenheiten rüstet dich außerdem mit sämtlichem Equipment wie Dosierhilfen, Sprühflaschen, Seifen- wie Handtuchspendern und dergleichen aus, die Du benötigst.
Außerdem ist ausschlaggebend, ob Du all das unkompliziert und rasch per Online-Shop (nach)bestellen kannst und bei etwaigen Fragen unbürokratisch Beratung bekommst. 
So erhältst Du alles aus einer Hand und behältst jederzeit den Überblick.

Kostenwahrheit

Da sich hartnäckig das Vorurteil hält, ökologisch nachhaltige Reinigungs- und Desinfektionsmittel wären um ein Vielfaches kostenintensiver als herkömmliche Produkte: 

Nachhaltige Reinigungs- und Desinfektionslösungen sind NICHT teurer.

Vielmehr punkten sie mit vielen anderen positiven Aspekten, auf die Du sonst verzichten müsstest.

Wie einfach die Integration eines AMRs ist

Die Integration von automatisierten und autonomen Transportsystemen bringt viele entscheidende Vorteile – zum einen für Ihre Mitarbeiter:innen, zum anderen für Sie und Ihr Unternehmen.

Wie lange die Integration von AMRs dauert – oder besser – wie schnell es gehen kann, erfahren Sie im Anschluss zusammenfassend erläutert.

Zuvor noch ein kurzer Hinweis: Damit Sie auch wirklich keinen der Aspekte außer Acht lassen, den Sie beim Umstieg auf und den Einstieg in automatisierte Transport-Systeme berücksichtigen sollten, finden Sie hier eine kostenfreie Checkliste zum Download bereitgestellt. Außerdem finden Sie über das aktuelle Thema hinaus zu jedem dort aufgelisteten Punkt einen ausführlichen Artikel wie diesen hier hinterlegt, auf den Sie infolge – ebenso kostenfrei – zugreifen können.

Im Zentrum all der direkten wie indirekten Optimierungs- und Einsparungspotenziale, steht der Aspekt der „Sicherheit“, indem AMRs oder „Autonome Mobile Roboter“ jene potenziell gefährlichen wie körperlich schweren Arbeitsprozesse übernehmen, die andernfalls von Ihren Mitarbeiter:innen ausgeführt werden müssen.

Der Einsatz von einem oder einer Flotte von AMRs führt dadurch unmittelbar zu einer Steigerung der innerbetrieblichen Sicherheitsstandards.

+ Es kommt zu deutlich weniger Unfällen oder körperlichen Abnutzungserscheinungen infolge einseitiger und körperlich schwerer Tätigkeiten, was zu einer Reduzierung der Krankenstände beiträgt.
+ Sichere Arbeitsbedingungen schaffen ein spürbar besseres Betriebsklima und steigert Ihre Attraktivität als Arbeitgeber
+ Durch die AMR-seitige Übernahme der genannten Arbeitsprozesse, können Sie die betroffenen Mitarbeiter:innen durch Umschulung auf Positionen mit höherer Wertschöpfung einsetzen und innerbetrieblich aufwerten.
+ Schließlich führen all diese Faktoren zu einer höheren Produktivität des Unternehmens, die wiederum in eine höhere Jobsicherheit und Zufriedenheit seitens Ihrer Mitarbeiter:innen resultiert.

Für Sie als Unternehmen führen die Verbesserungen außerdem 
+ zu einer erheblichen Effizienzsteigerung
+ zu signifikanten Kosteneinsparungen
+ zu einer Minimierung der Personal-Fluktuation und
+ zu zukunftsweisenden Marktvorteilen durch mehr Flexibilität

Stunden oder Tage – Wie lange die Integration von AMRs dauert

Um sich die offensichtlichen Vorteile durch AMRs für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter: innen möglichst schnell praktisch nutzbar zu machen, lautet ein entscheidender Punkt, wie rasch die operative Inbetriebnahme solcher innovativen Transportsystemen erfolgen kann. Ein Aspekt, der sich insbesondere auch auf den ROI („Return of Investment“) maßgeblich auswirkt.

Grundsätzliche Unterschiede

Im Gegensatz zu unflexiblen Systemen wie Fließbändern oder automatisch gesteuerten Fahrzeugen wie AGVs -„Automated Guided Vehicles“ -, die an virtuelle oder physische Leitlinien gebunden sind, können autonom agierende AMRs oder „Autonome Mobile Roboter“ ihren Weg zum Zielort selbst bestimmen. Darüber hinaus lassen sie sich im Bedarf ohne weitere Komplikationen skalieren und zu einer flexibel agierenden, miteinander verbundenen und untereinander kommunizierenden Flotte erweitern und zusammenschließen, die auch im Falle sich ändernder Grundstrukturen, unverzüglich adaptiert und wieder in Betrieb genommen werden kann.

Rasche Inbetriebnahme, einfache Integration

Die Zeiten hinsichtlich der Inbetriebnahme von AMRs sowie der Integration weiterer systemgleicher Fahrzeuge zu einer Flotte sind naturgemäß von Hersteller zu Hersteller verschieden.

Wie schnell es gehen kann, lässt sich am Beispiel der AMRs von AGILOX – einem Pionier und Marktführer auf dem Gebiet autonomer und technologisch höchst entwickelter Transportfahrzeuge – gut veranschaulichen und mit Zahlen belegen.

Für die erstmalige Inbetriebnahme vor Ort genügt es, einen AGILOX AMR – beispielsweise per Smartphone – durch das Lager oder die Produktionshalle zu steuern. Dabei erstellt dieser einen virtuellen Plan der aktuellen Raumsituation und vermisst sämtliche Transport- und Verbindungswege. Danach weist man ihm die Aufgabenprozesse zu, die er zu erledigen hat. 

Das dauert in Summe weniger als 12 Stunden – und nicht(!) mehrere Tage oder gar Wochen.

Alle anderen AMRs der Flotte erhalten daraufhin eine „Spiegelung“ seiner Aufzeichnungen und können in gerade einmal 15 Minuten(!) ohne weiteren Aufwand in Betrieb genommen und in vollem Maß eingesetzt werden.

Ein weiterer enormer technologischer Vorsprung, gerade wenn es um das kollaborative Zusammenarbeiten meherer AMRs geht, ist die Schwarm-Technologie, über die AGILOX AMRs verfügen und auf deren Basis die Fahrzeuge im Flottenbetrieb unter- und miteinander kommunizieren, die jeweils aktuellen Auslastungen überprüfen, Aufträge untereinander verteilen und sich gegenseitig Informationen zu erkannten Hindernissen am Weg übermitteln, die es in Falle mittels einer neu berechneten Route zu umfahren gilt.

Damit gehören auch Sorgen im Falle von Änderungen der Produktionslinien oder Lagerstrukturen der Vergangenheit an, während die umfassend entwickelte Sicherheitstechnik die vorausschauende und unfallfreie Kooperation mit anderen personengesteuerten Fahrzeugen und Mitarbeiter:innen gewährleistet. 

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